Sinn des Lebens

Diesen Abschnitt Text habe ich selbst mal von meiner Mutter bekommen... Ja, und da ich ihn so schön finde... Bitte sehr! :-P

 

Der Sinn Des Lebens

Dies ist es! Es gibt keinen verborgenen Sinn. Es gibt nur hier und jetzt und keinen anderen Ort, wo Du hingehen kannst.

Nichts ist von Dauer.

Wir sterben schon und wir werden lange tot sein.

Du kannst nicht alles bekommen, was Du haben willst.

Du kannst nichts haben, solange Du es nicht losläßt.

Du kannst nur behalten, was Du weggibst. Es gibt keinen be­sonderen Grund dafür, daß Du einige Dinge, die Du ersehnst, einfach nicht erreichst.

Die Welt ist nicht unbedingt gerecht. Gut zu sein zahlt sich oft nicht aus, und es gibt keine Entschädigung für Unglück. Du hast die Verantwortung, trotzdem dein Bestes zu tun. Es ist ein zufälliges Universum, dem wir da Sinn geben. Du hast nichts wirklich unter Kontrolle. Du kannst niemanden zwingen, dich zu lieben. Keiner ist stärker oder schwächer als irgendein an­derer. Jeder ist auf seine Art verwundbar... Es gibt keine gro­ßen Menschen.

Wenn Du einen Helden hast, sieh noch mal hin: du hast dich selbst irgendwie kleiner gemacht. Jeder lügt, betrügt, tut so als ob (ja, du auch, und höchstwahrscheinlich ich selbst).

Alles Böse ist potentielle Vitalität, du mußt es nur umsetzen. Alles an dir ist etwas wert, wenn du es nur besitzt. Man kann das Böse hierhin und dahin schieben, aber nie ausrotten, denn alle Lösungen brüten neue Probleme aus. Trotzdem ist es not­wendig, weiter zu kämpfen und auf die Lösung hin zu arbeiten.

Aber es ist so schwer, ein selbständiger paß-auf-dich-selbst-auf-denn-es-gibt-keinen-anderen-der –es für-dich-tut-Erwachse­ner zu sein. Jeder von uns ist letztlich allein. Die wichtigsten Dinge muß jeder für sich selbst tun. Liebe ist nicht genug, aber sicher hilft sie... Wir haben nur uns selbst und einander. Das ist vielleicht nicht viel, aber mehr gibt es nicht.

Wie seltsam, daß es oft all das wert zu sein scheint. Wir müssen in der Unsicherheit teilweiser Freiheit, teilweiser Macht und teilweisen Wissens leben... Alle wichtigen Entscheidungen  müs­sen auf der Basis unzureichender Daten gefällt werden. Und doch sind wir verantwortlich für alles, was wir tun. Entschuldi­gungen werden nicht angenommen.

Du kannst weglaufen, aber du kannst dich nicht verstecken... Es ist wichtig alle Sündenböcke abzuschaffen. Wir müssen die Kraft erkennen, die darin liegt, mit unserer Hilflosigkeit zu le­ben.

Dein einziger Sieg liegt in der Hingabe an dich selbst. Alle wich­tigen Schlachten trägst du in dir selbst aus. Du bist frei zu tun, was immer du willst, du mußt nur bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.

Was wissen wir eigentlich... sicher?

Lerne, Dir selbst zu vergeben wieder und wieder und wieder und wieder...                               

(aus: Sheldon B. Kopp: „Triffst Du Buddha unterwegs“)

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